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Die Altkleidersammlung findet nicht statt.

Kleiderkammer, Sozialarbeit, DRK

Die DRK-Altkleidersammlung im Herbst fällt aus. Während die Sammlung im Frühjahr aufgrund der Corona bedingten Hygienevorgaben ausfallen musste, sind es jetzt vor allem Absatzprobleme, die dem DRK Kummer bereiten.
Keine Abnehmer, hoher Aufwand und nicht zuletzt auch die Kosten für die Kleidersäcke. „Das lohnt sich wirtschaftlich einfach im Moment nicht“, sagte Kreisbereitschaftsleiter Bernd Prechtl während der Mitgliederversammlung des DRK-Kreisverbandes In Freden.
Die Kleidung aus den Sammlungen oder den Containern wird normalerweise von Textilverwertern abgekauft. Die Erlöse dienen zur Finanzierung der sozialen Tätigkeitsfelder des DRK.
Die Textilverwerter hätten nach eigenen Angaben ihre Lagerkapazitäten komplett ausgeschöpft. Sie würden die gesammelte Kleidung im Moment nicht los. Der Absatzmarkt sei völlig werggebrochen, so Prechtl.
Bislang gab es für Altkleider aus Deutschland verschiedene Wege: Was noch gut tragbar ist, landet in Kleiderkammern und Kleiderläden des Deutschen Roten Kreuzes. Alles andere wird aussortiert und zum Beispiel im Ausland weiterverkauft. Was nur noch als Lumpen zu bezeichnen ist, landet im Wertstoffrecycling und wird unter anderem zur Dämmung von Autotüren verwendet – all das funktioniert allerdings während der Corona-Krise nicht.

Der DRK Kreisverband Alfeld sammelt normalerweise zwei Mal im Jahr gebrauchte Kleidung und Textilien, um diese an bedürftige Menschen weiterzugeben.

Seit vielen Jahren führen wir  Altkleidersammlungen durch. Sind die gesammelten Kleidungsstücke noch brauchbar, werden diese beispielsweise auch für Katastrophenfälle verwendet.

Gesammelt werden Bekleidung, Unterwäsche, Bett- und Haushaltswäsche, Federbetten, Schuhe, Mützen, Decken, Handtücher, Handtaschen, Gürtel und andere Textilien. Nicht in die Altkleidersammlung gehören z.B. nasse oder verschmutze Textilen, Kissen oder Stoffreste. 

Mit dem Spenden von Altkleidern helfen Sie jedoch nicht nur Menschen in Not, sondern schonen auch die Umwelt. Denn Kleider und Textilien mit synthetischen Stoffen wie Polyamid oder Polyester müssen laut deutschem Abfallgesetz als "Sondermüll" entsorgt werden. Landen sie auf dem "normalen" Müll, stellen sie eine Belastung für die Umwelt dar.

Es wird mehr gebrauchte Kleidung gespendet, als an bedürftige Menschen weitergegeben werden kann. Ihre Spende kommt dennoch einem guten Zweck zugute! Wir geben den Überschuss an Kleidung und beschädigte Kleidungsstücke an Recyclingfirmen weiter.

Die Erlöse aus den Kleidersammlungen kommen den sozialen Projekten des DRK Kreisverbandes Alfeld zugute.