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Rumänienhilfe

Herrliche Landschaften und bittere Armut
Lamspringe/Rumänien. Herrliche Landschaften, alte und moderne Städte, Kulturdenkmäler und eine durch viele Völker geprägte Geschichte findet man in Rumänien. „Daneben trifft man aber immer wieder auf bittere Armut“, sagt Norbert Halter vom DRK-Ortsverein Lamspringe.
„Rumänien ist ein Land voller extremer Kontraste.“ Das erlebten er und sein Begleiter Egbert Wiegand vom DRK-Kreisverband Alfeld wieder auf dem 31. Hilfetransport in die Kreise Bihor und Salaj.
„Das „Heimwehschloss“ Peleș mit über 140 Zimmern ist nur ein touristisches Highlight“, weiß Halter. Der rumänischen König Carol I., deutscher Abstammung (Hohenzollern-Sigmaringen), habe es im 19. Jahrhundert in den Südkarpaten erbauen lassen. Ein weiteres Beispiel sei das Koster Ialomiƫei ebenfalls in den Südkarpaten. Das Kirchengebäude steht im Eingangsbereich einer großen begehbaren Höhle. Seit dem 16. Jahrhundert leben Mönche hier.
Wie immer aber lag das Augenmerk der deutschen DRK-Delegation auf der Versorgung bedürftiger Menschen. Halter und Wiegand gaben auch wieder Medizinische Hilfsgeräte und Medikamente beim Rumänischen Roten Kreuz (CRR) in Oradea (Bihor) und Zalau (Salaj) ab. Dort werden die Spenden an Hilfsbedürftige weitergeleitet.
Im Kreis Salaj besuchten die Rotkreuzler den Ort Camer mit seinen 1740 Einwohnern. Hier leben zu etwa 98 Prozent Ungarn und zu jeweils ein Prozent Rumänen und Roma. In dieser ländlichen Region bestimmt die Landwirtschaft für die meisten Menschen das tägliche Leben. Größter Arbeitgeber ist ein Weingut.
„Kommen Krankheiten und Behinderungen, beginnt oft große Not“, sagt Halter. „Vor allem alte und kinderreiche Menschen sind betroffen.“ Hier setzt die Unterstützung des CRR an.  Mit Lorena Filip, der Direktorin des Roten Kreuzes Salaj, und dem Bürgermeisteramt Camer wurde eine aktuelle Liste der Bedürftigen erstellt. Diesmal wurden 16 Haushalte aufgesucht und mit Grundnahrungsmittel versorgt.
Möglich ist diese Unterstützung vor allem durch die kontinuierliche finanzielle Unterstützung aus Deutschland. Etwa 2.000 Familien bekommen regelmäßig Einkaufsbeutel mit Grundnahrungsmitteln. Im Jahr 2020 soll der 32. Hilfetransport die Fortsetzung der Hilfe ermöglichen. Norbert Halter berichtet gerne mit bebilderten Vorträgen von Rumänien und den Rotkreuzaktionen.

Kontakt: (0 53 82) 90 76 65 oder norbert-halter(at)online.de

 

 

Bildergalerie Hilfstransporte

Finanzielle Unterstützung und Medikamente sind jederzeit willkommen.

Kontakt:

Norbert Halter, Buchenweg 61, 37581 Bad Gandersheim; 05382 907665; norbert-halter(at)online.de

Bankverbindung:

DRK Lamspringe, Sparkasse Hildesheim IBAN: DE68 2595 0130 0006 0070 65 BIC: NOLADE21HIK Stichwort: „Rumänienhilfe“